Zelt-Trekking oder Lodge-Trekking auf den Kilimanjaro, Tansania

Zelt- oder Lodgetrekking

Was ist besser?


Ob ein Zelt- oder Lodgetrekking, dies ist natürlich vor allem Geschmackssache und viele werden sich wohl eher aufgrund der Route für die eine oder andere Tour entscheiden. Wir sind alle Routen persönlich gelaufen und haben einen objektiven Vergleich der verschiedenen Routen erstellt. Dies mit Eigenheiten der einzelnen Routen, den Vor- und Nachteilen und dem Touristenaufkommen.

Hier geht's zum Vergleich.

 


Warum ein Zelt-Trekking in Corona-Zeiten?

 

Mittlerweile glaubt man zu wissen, dass allfällige Corona-Ansteckungen eher in Innenräumen anstatt draussen stattfinden. Scheint plausibel, die Zahlen in der Schweiz steigen jeweils im Herbst, wenn sich das Leben nach Innen verlagert.

 

Dies sollte bei der Wahl der Route auf den Kilimanjaro bedacht werden. Es gibt eine Route mit Lodges, dies ist die Marangu-Route, wird umgangssprachlich auch Coca-Cola-Route genannt. Dies ist eine der populärsten Routen und die Lodges sind in der Hochsaison voll und es ist dementsprechend eng. Seit dem Ausbau der Lodges vor wenigen Jahren logieren pro Übernachtungsort um die 100 Touristen plus ein Vielfaches an lokalen Begleitern... in Horombo ist es sogar das Doppelte, da man da auf dem Rückweg ebenfalls übernachtet. Abstand halten ist da oftmals einfach nicht möglich.

 

Dies ist bei Zelt-Trekkings auf allen anderen Routen kein Problem. Da ist man die ganze Zeit an der frischen Luft und auf den grossen Campplätzen kann man problemlos einen guten Abstand zu anderen Gruppen wahren. Das Risiko einer Infektion scheint uns da sehr, sehr klein zu sein. Wir denken, es ist sinnvoll, sich dies vor der Entscheidung für die eine oder andere Variante (Lodge oder Zelt) zu überlegen.

 

Übrigens, während der Corona-Zeit offerieren wir allen Einzelreisen kostenlos ein Einzelzelt im Wert von CHF 100 bis 150 (je nach Route).

 


Und was ist mit den Lodges am Mount Meru?

 

Am Mount Meru hat man die Wahl nicht zwischen Lodge und Zelt, es gibt nur eine Route und da übernachtet man in Lodges. Das Problem der engen Platzverhältnisse stellt sich da aber nur äusserst selten. Nur ein kleiner Prozentsatz der Kilimanjaro-Besteiger erklimmt den Mount Meru und unterwegs und in den Lodges hat es in der Regel nur sehr wenige Leute. So ist es kaum eng und auch Abstand halten ist kein Problem... Thomas Zwahlen konnte  letztes Jahr bei seiner Meru-Besteigung zu niemandem Abstand halten, er war alleine in den Lodges ;-)